Spätzle zubereiten

Eier haltbar machen war für uns die Frage wie wir darauf gekommen sind, Spätzle herzustellen. Im folgenden möchten wir einen Spätzleteig, sowie 5 verschiedene Arten der Zubereitung aufzeigen.

Spätzle oder Eiernocken ist ein Gericht, welches bereits im 18. Jahrhundert erwähnt wurde. Ihre Herkunft liegt im schwäbischen Raum. Wobei die Verbreitung auch in Österreich und den östlichen europäischen Ländern bekannt ist. Hier wurde es möglicherweise durch die Donauschwaben verbreitet.

Spätzle nennt man die Verkleinerungsform des schwäbischen Spatz und bedeutet Batzen oder Klumpen. In Österreich werden diese als Nocken bezeichnet (Eiernocken).

Ihre Verwendung finden Spätzle in vielen Variationen. Ob als Eintopf oder Beilage, als Hauptgericht oder Süßspeise. Hier sind der Fantasie annähernd keine Grenzen gesetzt. Verfolgen Sie unsere Seite und Sie werden noch einige Anregungen erhalten.

Zubereitung

Mehl und Eier sind die Hauptzutaten für einen Spätzleteig. So werden badische Spätzle ausschließlich aus Eiern und Mehl hergestellt, während in anderen Regionen auch Wasser oder Milch hinzugegeben wird. Mehl wird “normales” Weizenmehl Type 405 verwendet. Wobei auch Dinkelmehl wegen des höheren Kleberanteils gerne Verwendung findet. Um klumpen zu verhindern wird auch gerne etwas Gries hinzugefügt. Wir verwenden in der Regel Eier und Mehl. 1 kg Mehl mit etwa 10 bis 12 Eiern vermischt. Eine Prise Salz und einen Löffel Pflanzenöl. Je nach Verwendung können auch mehr Eier (oder eben etwas Wasser dazugegeben werden). Der Spätzleteig soll eine breiige/zähflüssige Konsistenz erhalten. Er wird mit der Hand oder dem Kochlöffel geschlagen, bis er Blasen wirft.

Herstellung

Die traditionelle Herstellungsart ist das Schaben mit der Hand. diese werden auch als “Brettspätzle” bezeichnet.

Geschabte Spätzle sind der Stolz der “schwäbischen Hausfrau” und gelten somit als besonderes Gütesiegel.

Weitere Zubereitungen sind die Presse:

Hier wird der Teig durch die Presse in kochendes Wasser gedrückt. Dies ergibt längliche und recht gleichmäßige Spätzle.

Die sog. Knöpfle erhält man mit dem Spätzlehobel. Beim Spätzlehobel wird der Teig mit Hilfe des auf dem Hobel befindlichen Kasten durch die Löcher in kochendes Wasser gehobelt. Dadurch entstehen kleinere Tropfen.

Eine neuere Variante ist das Spätzlesieb. Hier wird ein spezielles Lochblech auf den Topf mit kochendem Wasser aufgelegt und der Teig mittels eines Teigschabers durch die Löcher gedrückt. Je nach Geschwindigkeit und Konsistenz des Teiges erhält man kürzere oder längere Spätzle.

Frische Spätzle sind nach etwa 1 Minute gar. Klassisch werden sie sofort nach dem Kochen serviert. Wir geben die Spätzle nach dem Kochen zum abschrecken in kaltes Wasser und erhitzen diese dann in der Pfanne. So bleiben können die Spätzle vorbereitet werden und verkochen nicht.

Unsere 5. Zubereitungsart ist den Teig mit Spinat/Mangold einzufärben. Dies ergibt grüne Spätzle. Ein bunter Farbtupfer auf dem Teller.

Im folgenden Video zeigen wir Ihnen die verschiedenen Zubereitungsarten. In der Videobeschreibung können Sie die einzelnen Kapitel sehen und auch zu einer besonderen Zubereitungsart gleich springen.

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