Gebackener Karpfen

Weihnachtskarpfen auf fränkische Art

Ein klassisches Gericht in Mittelfranken gibt es in allen Monaten mit “R” im Namen. Der gebackene Karpfen. Gegessen wird dieser ganz klassisch mit Kartoffelsalat.

Den Karpfen bekommt man frisch beim Fischhändler, teilweise beim Karpfenbauern oder in der fränkischen Gastwirtschaft. Viele Menschen holen den aus der Wirtschaft weil sie sich die Arbeit mit dem frittieren nicht machen möchten.

Idealerweise lässt man sich den Karpfen schon beim Händler töten. Der macht das auf tierschonende Art und entsorgt die Eingeweide fachgerecht. Wenn jemand den Karpfen nicht zerteilen kann, kann man sich das auch beim Händler erledigen lassen.

Für alle, die das selbst machen wollen, haben wir hier einen kleinen Film dazu:

Eigentlich recht einfach. Lediglich das Halbieren bis zum Schwanz braucht etwas Übung.

Zum Karpfen gibt es traditionell einen Kartoffelsalat. Dazu braucht man Kartoffeln (Bamberger Hörnchen eignen sich am Besten), Zwiebeln, Schnittlauch, Petersilie, Salz, Pfeffer, Essig, etwas Brühe (oder Brühpulver), Wasser und Öl.

Die Kartoffeln in der Schale weich kochen, dann noch heiß/warm schälen und in dünne Scheiben schneiden. Für das Dressing die Zwiebeln anschwitzen, den Schnittlauch und die Petersilie hinzugeben, etwas Brühe (Brühpulver und Wasser), Essig, das ganze erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über die Kartoffeln geben. Dies lässt man dann etwas ziehen und gibt am Schluss einen Schuss Öl dazu.

Während der Kartoffelsalat zieht, kann man den Karpfen waschen, mit Salz und Pfeffer würzen und in Mehl mit etwa 30% Grieß (Hartweizengrieß) wenden.

Nun den Karpfen bei 190°C in der Fritteuse in Fett schwimmend backen. Dies dauert etwa 10 Minuten. Der Karpfen ist fertig, wenn das Fett wieder relativ ruhig in der Fritteuse schwimmt und der Karpfen eine schöne goldbraune Kruste angenommen hat.

Den Karpfen aus der Fritteuse nehmen und gut abtropfen lassen.

Hier das YouTube-Video dazu:

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